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Schulgemeinde Untereggen


Die Schulanlagen dienen in erster Linie der Schule. Soweit der Unterricht nicht beeinträchtigt wird, werden die Mehrzweckräumlichkeiten Vereinen und weiteren Interessenten gegen angemessene Entschädigung zur Benützung überlassen. In Ausnahmefällen (z.B. für Klassenzusammenkünfte) stehen der Öffentlichkeit auch Schulzimmer zur Verfügung. Keine Bewilligung wird für die Benützung des Lehrerzimmers und des Schulleiterbüros erteilt. Weitere Informationen und Anmeldeformulare sind auf der Homepage der Schule (www.schule-untereggen.ch) oder bei Nicole Lanter, Vermieterin MZH, erhältlich.

Die Kinder werden am 1. August nach Vollendung des vierten Altersjahres schulpflichtig. Sie besuchen zunächst zwei Jahre den Kindergarten und anschliessend sechs Jahre Primarschule. Im Kindergarten und in der Primarschule gelten Blockzeiten für alle Vormittage (Montag bis Freitag). Sie dauern von 08.00 – 11.40 Uhr (4 Lektionen). Im ersten Kindergartenjahr können die Eltern ihr Kind für die erste Morgenlektion abmelden. Der Unterricht der Primarschule findet im Schulhaus, in den beiden Schulzimmern in der Mehrzweckhalle und im Pavillon statt. Die Schulklassen suchen zudem regelmässig die „Villa Grips“ neben dem Kindergarten „Im Rank“ auf. Dort sind die Bibliothek und ein Forscherzimmer eingerichtet. Seit 1995 wird in Untereggen nach der integrativen Schulungsform unterrichtet. Das Ziel der integrativen Schulungsform ist, möglichst allen Kindern den Besuch der Volksschule – und damit in Untereggen – zu ermöglichen. Dies geschieht durch eine sorgfältig geplante und gezielte Hilfe bei Schulschwierigkeiten und die entsprechenden individuellen Fördermassnahmen. Kinder, die jedoch auch mit heilpädagogischer Unterstützung im Kindergarten bzw. in der Regelklasse ungenügende Fortschritte erzielen, durch grosse unüberwindbare soziale Probleme auffallen oder psychisch dem Leistungsdruck nicht gewachsen sind, können in Untereggen nicht beschult werden. In solchen Fällen stehen (externe) Sonderschulen zur Verfügung. Ein besonderes Augenmerk richtet die Schule auf den Begabungsförderungsunterricht. Durch einen gezielten Aufbau und die Umsetzung des dreistufigen Schulischen Enrichment Modells (SEM) werden für die ganze Schule ein anspruchsvolles und lustvolles Lernen sowie noch mehr positive Leistungserfahrungen ermöglicht. Beim Üebertritt in die Oberstufe (Sekundar- oder Realschule) können die Kinder zusammen mit ihren Eltern wählen, ob sie den Unterricht in St. Gallen oder in Goldach besuchen wollen. Die Schulgemeinde übernimmt das Schulgeld und die Kosten für das Postautoabonnement.


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