Schulraumbaute – Vorprojekt wird weiter konkretisiert
In den vergangenen Ausgaben des Mitteilungsblatts haben wir regelmässig über die Entwicklung des Schulhausprojekts «Quartett» informiert. Nach dem Abschluss des Studienauftrags und der Auswahl des Siegerprojekts im vergangenen Jahr wurde die Planung in den letzten Monaten weiter vertieft. Dabei standen insbesondere die baulichen Anforderungen, der Zustand des bestehenden Schulhauses, die künftigen Bedürfnisse des Schulbetriebs sowie die Kostenentwicklung im Mittelpunkt.
Vertiefte Untersuchungen bringen neue Erkenntnisse
Im Rahmen der laufenden Projektierung haben die beteiligten Fachplaner das bestehende Schulgebäude eingehend untersucht. Dabei zeigte sich, dass verschiedene Gebäudeteile einen grösseren Sanierungsbedarf aufweisen, als dies zum Zeitpunkt des Studienauftrags angenommen werden konnte.
Insbesondere beim Brandschutz, bei der Haustechnik, beim Dach sowie bei Feuchtigkeitsproblemen besteht Handlungsbedarf. Auch die Untersuchungen zur Bausubstanz und zum Baugrund haben zusätzliche Anforderungen aufgezeigt. Ein Teil dieser Massnahmen ist unabhängig von der geplanten Schulhauserweiterung notwendig und müsste in den kommenden Jahren ohnehin umgesetzt werden.
Der Gemeinderat verfolgt weiterhin das Ziel, mit dem Schulhausprojekt eine langfristige und nachhaltige Lösung zu schaffen. Das bestehende Schulgebäude soll nicht nur erweitert, sondern auch so instand gestellt werden, dass es den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird.
Wirtschaftlichkeit und langfristige Investitionsplanung
Mit zunehmender Planungstiefe werden die erforderlichen Baumassnahmen und deren Auswirkungen auf die Gesamtkosten konkreter. Die vertieften Untersuchungen haben gezeigt, dass neben der eigentlichen Schulhauserweiterung verschiedene zusätzliche Sanierungsmassnahmen am bestehenden Gebäude berücksichtigt werden müssen.
Die Projektverantwortlichen setzen sich deshalb intensiv mit der Wirtschaftlichkeit des Vorhabens auseinander. Sämtliche vorgesehenen Massnahmen werden hinsichtlich ihrer Notwendigkeit und möglicher Einsparpotenziale überprüft.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Unterscheidung zwischen den ohnehin notwendigen Sanierungsarbeiten am bestehenden Schulgebäude und den eigentlichen Massnahmen für die Erweiterung. Diese Betrachtung soll eine transparente Grundlage für die weiteren Entscheidungen schaffen.
Schulraumbedarf bleibt ein zentrales Thema
Neben den baulichen und finanziellen Fragen wird auch der künftige Raumbedarf der Schule laufend überprüft. Die heutigen Unterrichtsformen stellen andere Anforderungen an die Schulräume als noch vor einigen Jahrzehnten. Gruppenarbeiten, individuelle Förderung, Spezialunterricht und flexible Lernformen benötigen entsprechende räumliche Möglichkeiten.
Wie geht es weiter?
In den kommenden Wochen werden die Projektverantwortlichen die Planung weiter konkretisieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Überprüfung der bisherigen Kostenschätzungen. Die einzelnen Kostenpositionen werden vertieft analysiert und mögliche Einsparungen sowie Optimierungen geprüft. Ziel ist es, eine wirtschaftlich tragbare Lösung zu erarbeiten, welche gleichzeitig den langfristigen Anforderungen an einen zeitgemässen Schulbetrieb gerecht wird. Gleichzeitig werden die notwendigen Sanierungsmassnahmen am
bestehenden Schulhaus gesondert betrachtet.
Dem Gemeinderat ist es ein wichtiges Anliegen, die Bevölkerung transparent über die Entwicklung des Schulhausprojekts und die anstehenden Entscheidungen zu informieren. Der Gemeinderat wird die Bevölkerung über die weiteren Planungsschritte, die Ergebnisse der Kostenüberprüfung und das Vorgehen im Hinblick auf die spätere Baukreditabstimmung rechtzeitig informieren.