Schulhausprojekt Spielbüel – Rückblick auf die Arbeiten der letzten sechs Monate
In den vergangenen sechs Monaten konnten im Projekt zur Erweiterung und Erneuerung der Schulanlage Spielbüel wesentliche Grundlagen für die weitere Planung geschaffen werden.
Zu Beginn stand die Organisation des Projekts im Vordergrund. Die Projektstruktur wurde festgelegt, Zuständigkeiten definiert sowie die Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Planungsteam und weiteren Beteiligten geregelt. Gleichzeitig wurden die erforderlichen Fachplanungen vorbereitet und die entsprechenden Ausschreibungen durchgeführt.
Im weiteren Verlauf konnten die verschiedenen Fachplaner mandatiert und in die Projektarbeit eingebunden werden. Dadurch wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die Projektierung vertieft voranzutreiben. Parallel dazu wurden Grundlagen zu Geologie, Bauphysik, Haustechnik, Tragwerk, Brandschutz und Umgebung erarbeitet.
Ein wichtiger Schwerpunkt lag auf der Analyse des bestehenden Schulhauses. Gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern wurden die räumlichen Bedürfnisse aufgenommen und verschiedene Varianten für die zukünftige Nutzung der Schulräume geprüft. Dabei wurden unter anderem die Organisation der Unterrichtsräume, Gruppenräume, Lehrerbereiche, Werk- und Spezialräume, die Bibliothek sowie die Garderoben- und Erschliessungsbereiche untersucht und weiterentwickelt.
Im Bereich Bauphysik wurden Konzepte zu Schallschutz, Wärmedämmung und Raumlufthygiene erarbeitet. Zudem wurden verschiedene Möglichkeiten für die zukünftige Energieversorgung geprüft und die Grundlagen für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Gebäudetechnik geschaffen.
Auch die Aussenraumgestaltung wurde weiter konkretisiert. Nach der Klärung der Rahmenbedingungen konnte die Planung der Umgebung aufgenommen und die Zusammenarbeit mit der Landschaftsarchitektur vorbereitet werden. Dabei wurden Schnittstellen zu Werkleitungen, Schulhof, Aufenthaltsbereichen und Verkehrsflächen untersucht.