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Tageskarte Gemeinde wird nicht mehr angeboten

In der veränderten, stärker von verschiedensten Sparangeboten geprägten Tariflandschaft des öffentlichen Verkehrs sind zunehmend Konkurrenzprodukte zur Tageskarte Gemeinde entstanden. Die Verkaufsrückgänge und zunehmenden Schwierigkeiten von Gemeinden und Städten, ihre Kosten für den Vertrieb der Tageskarte Gemeinde zu decken, haben den Schweizerischen Städteverband und den Schweizerischen Gemeindeverband bewogen, Gespräche mit den SBB bzw. der Alliance SwissPass über die Zukunft der Tageskarte Gemeinde aufzunehmen. Im Rahmen dieses Dialogs wurden verschiedenste Möglichkeiten einer zeitgemässen Weiterentwicklung des Angebots diskutiert und seine Digitalisierung geprüft. Eine solche hätte jedoch erst recht zu einem Rückgang der Verkäufe führen können. Der Schweizerische Gemeindeverband hat sich mit den Playern im öffentlichen Verkehr darauf geeinigt, dass die Tageskarte Gemeinde noch bis 2023 angeboten und danach aufgehoben wird. In Untereggen pendelte sich die Auslastung der beiden Tageskarten zwischen 80 und 95 % ein mit einer eher sinkenden Tendenz. Gemäss den neuesten Preisen für die Anschaffung der Karten wird eine Auslastung von 94 % benötigt, um das Angebot – ohne Berücksichtigung der Personalkosten – ohne Defizit zu Lasten der Gemeinde aufrecht zu erhalten. In diesem Jahr wird die Auslastung pandemiebedingt auf unter 65 % sinken, was zu einem Verlust von rund 10’000 Franken führen wird. Eine Erhebung der Gemeindeverwaltung hat ergeben, dass lediglich rund 24 % der verkauften Tageskarten an Einwohnerinnen und Einwohner von Untereggen gehen. Das Angebot wird also weitgehend für auswärtige Kundinnen und Kunden aufrechterhalten. Da die Pandemie-Situation auch im nächsten Jahr die Nachfrage für Reisen mit dem öffentlichen Verkehr nach wie vor tief halten dürfte und ein weiterer Verlust zu erwarten ist, hat der Gemeinderat beschlossen, auf das Angebot der Tageskarten Gemeinde ab 8. Dezember 2020 zu verzichten. Alternative Angebote für Einwohnerinnen und Einwohner wurden geprüft. Jedoch können auch solche nicht kostendeckend angeboten werden.



Datum der Neuigkeit 6. Nov. 2020

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